Eine korrekte Lebensmittelkennzeichnung ist mehr als ein formaler Pflichtpunkt. Sie informiert Konsumenten, schützt sensible Personengruppen – etwa Allergiker – und ist ein wichtiger Bestandteil der rechtlichen Absicherung eines Lebensmittelbetriebs.
optiMo unterstützt Sie bei der Prüfung von Produktkennzeichnungen, Allergeninformationen und Pflichtangaben auf Plausibilität und Vollständigkeit. Grundlage dafür sind insbesondere die Anforderungen der EU-Lebensmittelinformationsverordnung sowie der in Österreich geltenden Vorschriften zur Lebensmittel- und Allergenkennzeichnung. Verpflichtende Informationen müssen für Konsumenten verständlich, gut lesbar und in Österreich grundsätzlich auf Deutsch verfügbar sein.
Je nach Produkt und Vertriebsform können unterschiedliche Angaben erforderlich sein. Dazu zählen unter anderem Bezeichnung des Lebensmittels, Zutatenverzeichnis, Allergenkennzeichnung, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum, Lagerbedingungen, Name und Anschrift des Lebensmittelunternehmers, Nährwertangaben, Los- oder Chargenkennzeichnung sowie gegebenenfalls Herkunftsangaben oder besondere Hinweise. Für verpackte Lebensmittel gelten andere Anforderungen als für offene Ware, Speisekarten oder Produkte im unmittelbaren Verkauf.
Besonders wichtig ist die korrekte Information über Allergene. Die 14 Hauptallergene müssen bei verpackten Lebensmitteln entsprechend gekennzeichnet werden; auch bei unverpackten Lebensmitteln, Speisen und offener Ware bestehen Informationspflichten. Diese betreffen unter anderem Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Direktvermarktung, Verkaufstheken und Lebensmittelhandwerk.
Bei einem Lebensmittel-Kennzeichnungs-Check prüfen wir, ob die vorhandenen Angaben nachvollziehbar, vollständig und plausibel sind. Dabei geht es nicht nur um das Etikett selbst, sondern auch um die dahinterliegenden Informationen: Rezepturen, Zutatenlisten, Allergene, Spezifikationen, Nährwerte, Herkunftsangaben und interne Dokumentation.
Mögliche Inhalte des Kennzeichnungs-Checks:
- Prüfung von Produktetiketten auf Plausibilität und Vollständigkeit
- Kontrolle der Pflichtangaben
- Prüfung von Zutatenlisten und Allergeninformationen
- Abgleich mit Rezepturen und Produktspezifikationen
- Prüfung von Nettofüllmenge, Haltbarkeit, Los- oder Chargenangaben
- Kontrolle von Lager- und Verwendungshinweisen
- Prüfung von Nährwertangaben auf Plausibilität
- Kontrolle von Herkunftsangaben, sofern relevant
- Prüfung von Speisekarten, Aushängen oder Informationen bei offener Ware
- Hinweise zu möglichen Unklarheiten, Widersprüchen oder fehlenden Angaben
Ein Kennzeichnungs-Check ersetzt keine behördliche Freigabe und keine rechtsanwaltliche Beratung. Er hilft aber dabei, typische Fehler frühzeitig zu erkennen, Unterlagen zu verbessern und die Kennzeichnung fachlich sauberer und nachvollziehbarer aufzubauen.
Ergebnis: eine strukturierte Einschätzung Ihrer Lebensmittelkennzeichnung, konkrete Hinweise zu möglichen Lücken oder Unstimmigkeiten und mehr Sicherheit bei Etiketten, Speisekarten, Allergeninformationen und Produktunterlagen.